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Saftig-cremiges Banana Bread . . . schokoladig köstlich!

23. Februar 2018
Bananenbrot mit Schokoguss

Bananenbrot (Banana Bread) an sich ist schon ein absolutes Highlight, aber mit dem Zartbitter-Schokoladenguss ein absolutes Träumchen. Dieser Kuchen ist nicht nur extrem lecker und noch dazu eine großartige Möglichkeit unansehnliche Bananen prima zu verwerten, sondern auch noch fruktose- und laktosefrei. Freut euch auf ein Rezept für ein super saftiges und cremiges Bananenbrot.

Ich muss euch gestehen, es ist tatsächlich das erste Mal, dass ich Bananenbrot gebacken habe. Ich musste mich erst durch alle möglichen Varianten probieren um das für mich perfekte Bananenbrot zu finden. Es gibt nämlich die eher fluffig-leichte, deutsche Version oder die sehr saftig-dichte, amerikanische Version. Und eigentlich ist Bananenbrot auch gar kein Brot, sondern mehr ein Kuchen. Ein sehr feuchter Kuchen. Das muss so sein und kommt durch das Bananenmus. Der Teig ist also in keinem Fall, auch in der fluffigen Version,  mit dem eines Rührkuchens vergleichbar. Da ich zwar sehr auf meine Figur achte, aber auch nicht jede Kalorie zähle und Essen für mich noch dazu ein absoluter Genuss ist, habe ich mich für eine Version entschieden die genauso ist, wie ich persönlich Bananenbrot am allerliebsten mag: Innen extrem dicht, saftig, mit cremigem Schmelz, intensiv nach Banane schmeckend, mit nur einer dezenten, leichten Süße. Da wie immer Fett der eigentliche Geschmacksträger ist, habe ich mit Butter und Schokolade also nicht gegeizt und die Kalorienzähler unter euch müssen hier leider aufhören weiter zu lesen. Die anderen erwartet ein Bananenbrot mit ganz viel Geschmack was einfach sagenhaft lecker und schokoladig ist. Für ein Bananenbrot sollten eure Bananen schon einen gewissen Reifegrad haben, damit das Aroma stimmt. Sie dürfen also keine grünen Stellen mehr haben und gerne auch schon überreif sein. Daher könnt ihr dafür prima die unansehnlichen Früchte, mit den braunen Stellen aus dem Obstkorb verwerten.

 

Bananenbrot Kuchen

Mein Rezept ist fruktosefrei und laktosefrei und durch die Verwendung von fruktosefreiem Getreidezucker, dessen Süßkraft geringer ist als Haushaltszucker oder der oft für Bananenbrot verwendete braune Zucker, auch weniger süß. In Bananen ist natürlich auch Fruktose enthalten. Aber bei einer Fruktoseunverträglichkeit ist das Verhältnis von Glukose (Traubenzucker) und Fruktose (Fruchtzucker) im Obst für die Verträglichkeit entscheidend. Glukose fördert nämlich die Aufnahme von Fruchtzucker im Darm und hilft so diese zu verdauen. Sind beide Zuckerarten im passenden Verhältnis im Obst enthalten, wie bei der Banane, werden diese meist gut vertragen. Da jeder aber unterschiedlich empfindlich reagiert, rate ich euch die Verträglichkeit vorsichtig auszuprobieren, wenn ihr betroffen seid. In meinem Rezept sorgt die Butter für das Geschmackserlebnis und der Schmand für den tollen Schmelz plus mega Cremigkeit. Beides müsst ihr bei einer Laktoseunverträglichkeit laktosefrei einkaufen. Auch die Zartbitterschokolade müsst ihr natürlich fruktosefrei und gegebenenfalls laktosefrei einkaufen. Solltet ihr mit all dem keine Probleme haben, könnt ihr natürlich auch die ganz normalen Produkte verwenden.

So ihr Lieben hier ist das Rezept für euch – habt viel Freude damit:

Zutaten für eine Kastenform (ca. 20 cm)

300 g Bananen (ohne Schale – entspricht ca. 3 Bananen)
120 g geschmolzene Butter (laktosefrei)
110 g Getreidezucker (Mais Süße z.B. von Frusano)
2 Eier (Größe M)
250 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
¼ Teelöffel Salz
¼ Teelöffel gemahlene Vanille oder Vanilleschote
1 Teelöffel Zimt
100g Schmand (laktosefrei)
1 Tafel Schokolade (fruktosefrei und laktosefrei – z.B. „Bio Filita“ Zarbitter-Schokolade von Frusano)

Zubereitung

1. Als erstes müsst ihr den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Danach fettet ihr eine Kastenform (ca. 20 cm) ein und stäubt sie danach mit Mehl aus. Nun die Bananen klein schneiden und anschließend pürieren. Das braucht ihr nicht so gründlich machen. Es dürfen ruhig noch kleine Stückchen in der Masse sein. Die Menge des Bananenfruchtfleisches sollte 300 Gramm betragen.

2. Dann müsst ihr die Butter schmelzen und mit dem Getreidezucker schaumig schlagen. Die beiden Eier werden danach einzeln untergerührt. Nun müsst ihr das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz, der gemahlenen Vanille und dem Zimt gut mischen. Danach abwechselnd jeweils ein Teil Mehl und Schmand in den Teig rühren. Zum Schluss gebt ihr das Bananenpüree hinzu und rührt dieses kurz unter.

3. Den Teig füllt ihr nun in die Kastenform, streicht ihn schön glatt und dann ab damit in den Ofen (mittlerer Einschub) für ca. 55 Minuten. Nach 30 Minuten Backzeit solltet ihr mal ein Auge auf den Teig werfen. Wenn er zu dunkel werden sollte, dann die Form zwischendurch mit Alufolie abdecken. Nach dem Backen über die Stäbchenprobe kontrollieren, ob das Bananenbrot fertig ist.

4. Nun muss es gut auskühlen und ihr könnt ganz gemächlich die Schokolade vorbereiten. Diese schmelzt ihr im Wasserbad und verteilt sie dann auf dem ausgekühlten Bananenbrot. Das könnt ihr als flächigen Guss machen oder mit einem Muster, ganz wie ihr mögt.

 

Bananabread Schokoguss

Ihr könnt den Teig nach Herzenslust abwandeln, indem ihr zum Beispiel Schokostückchen aus fruktosefreier Schokolade oder Nüsse hinzufügt. Auch Heidelbeeren oder Himbeeren sind möglich.

 

Bananenbrot Kuchen Aufsicht

 

Was soll ich sagen, der Kuchen war so schnell weggemümmelt und stand keinen Tag auf dem Küchentisch.  Ich hatte aber auch bei der Vertilgung dieser sagenhaften Leckerei Unterstützung, da ich einen waschechten Bananenjunkie zum Mann habe. Dem konnte ich mit meinem Banana Bread eine richtig große Freude machen. Also ran an den Rührlöffel, wenn ihr selbst oder jemand von euren Lieben Bananen mag, ist das jetzt eurer nächstes „to do“ bevor die Bananen im Obstkorb altern.

Viel Spaß beim Backen und lasst es euch schmecken!
Eure Regina

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