Lifestyle Unterwegs

Ein Tag am Meer . . . We said yes again!

14. August 2019
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Das Eheversprechen zu erneuern ist die aller schönste, romantischste und persönlichste Liebeserklärung. Man kann es jederzeit tun und immer ganz so gestalten wie man das möchte. Wir haben auf Sylt, mit Sand zwischen den Zehen und dem Rauschen des Meeres, zu unserer Silberhochzeit nochmals „JA“ gesagt. Hier erzähle ich euch von unserer traumhaft schönen Feier auf der Insel. Dazu gibt es Infos und Tipps zur freien Trauung und Planung, Inspirationen, kreative Ideen, DIY-Deko-Anleitungen und vieles mehr.

Warum ist es so unglaublich schön nach vielen Jahren der Ehe in einer freien Trauzeremonie nochmals „Ja“ zueinander zu sagen und wie geht denn das?
Eine Liebe, die all‘ die kleinen und großen „Stürme“ des Lebens übersteht, ist sehr wertvoll und nicht selbstverständlich. Man blickt auf eine gemeinsame Zeit der Veränderungen, Herausforderungen und großen Freuden zurück. Da war es besonders schön für uns, ganz bewusst nochmals zueinander zu sagen: „du bist der Mann / die Frau meines Lebens“ – Wir haben den vergangenen Lebensabschnitt mit ganz viel Liebe, Seite an Seite, gemeistert und wollen das von ganzem Herzen weiter tun!
Für ein zweites Eheversprechen bedarf es natürlich keines Meilensteines bzw. Jubiläums, das geht auch ganz genauso ohne einen Anlass. Es handelt sich um einen symbolischen Akt, denn ihr seid ja amtlich bereits verheiratet. Meist wählt man für die Zeremonie zur Wiederholung des Eheversprechens eine freie Trauung. Auch kirchlich ist es inzwischen möglich, kam aber für uns beide nicht in Frage. Das schöne an einer freien Trauung ist, dass sie ganz persönlich auf euch als Paar und nach euren Wünschen gestaltet wird. Ob minimalistisch, extravagant, am Strand, im Wald oder auf dem Berggipfel, im Ausland … alles was ihr wollt ist möglich. Außerdem genießt ihr den Vorteil, dass ihr den Rahmen bestimmt. Ihr könnt einfach nur einen wundervollen Tag zu zweit verbringen oder die ganze Family mit Friends, Kids & Co. dabeihaben.

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Wie kamen wir denn überhaupt auf diese zauberhafte Idee?
Dazu muss ich euch eine kleine Geschichte erzählen … Vor 25 Jahre haben wir in Wiesbaden standesamtlich geheiratet. Unsere kirchliche Hochzeit fand dann eine Woche später in unserer Heimatstadt bei Hannover statt. Wir waren noch so jung und unerfahren was die Gestaltung so einer großen Feier angeht und haben uns viel von unseren Eltern helfen und beraten lassen. So manche Vorstellung bzw. Wunsch konnten wir nicht realisieren, denn damals fehlte es an finanziellen Möglichkeiten. Natürlich hatten wir eine wundervolle Hochzeit, ein Gospelchor hat in der Kirche gesungen, unser Hochzeitsessen hatten wir in einem super Hotel mit toller Parkanlage und danach feierten wir bei Kaffee + Kuchen bei den Eltern im Garten weiter.
Doch war es für uns so, dass dieser Tag damals einfach so an uns vorbei gerauscht ist. Wir waren beide so wahnsinnig aufgeregt und angespannt, dass ich mich später noch nicht einmal daran erinnern konnte, was es zu essen gab, geschweige denn was ich denn überhaupt gegessen habe … Das wurde uns aber erst Jahre später so richtig bewusst …
Eine „Honeymoon“, die damals traditionell auf die Bahamas, Mauritius oder auf die Malediven ging, haben wir uns gespart. Wir sind für eine Woche nach Sylt gefahren. Das erste Mal. Wir haben uns sofort in diese Insel verliebt und sind seitdem jedes Jahr mindestens einmal dort. Unsere Ehe ist also genauso alt wie unsere Liebe zu Sylt. So und nun wird’s romantisch: Irgendwann saßen wir abends mit einem Glas Wein im Strandkorb, schauten gemeinsam aufs Meer und sagten „Hier wäre es schön zu heiraten“. „Vielleicht machen wir das ja nochmal zu unserer Silberhochzeit“, sagte mein Herzmann. Wir beide lachten, denn bis dahin war es noch weithin …
Ja, und so ist es dann dazu gekommen, dass wir nach 25 Jahren Ehe, zu unserer Silberhochzeit, auf Sylt nochmals „Ja ich will“ zueinander gesagt haben. Wir wollten diesen Tag ganz bewusst und für uns zwei erleben. Genauso war es dann auch. Jede Minute haben wir aufgesaugt und in vollen Zügen und ganz entspannt genossen. Die vielen wunderschönen Gänsehautmomente waren unvergleichlich und werden für uns unvergesslich bleiben.

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Wie plant man denn so eine Feierlichkeit?
Mit der Planung solltet ihr etwas ein Jahr im Voraus beginnen. Wir haben unsere Wünsche und Vorstellungen definiert und uns dann professionelle Hilfe auf der Insel für die Umsetzung geholt. Da ich so viel Freude habe kreativ zu sein, habe ich für mich beschlossen möglichst viel an Papeterie und Dekoration selbst zu gestalten. Aber dazu später mehr. Nur so viel schon mal … es gibt es viel zu sehen für euch, was ihr auch ganz einfach nachmachen könnt und die Anleitungen dazu gibt’s on top.

Also wie geht ihr vor? Der Start ist wirklich ganz einfach, denn ein grobes Konzept habt ihr schon mit den 5 „W-Fragen“:

Wann … soll es stattfinden – Datum
Beachtet dabei ggf. euren standesamtlichen oder kirchlichen Hochzeitstermin. Es kann sehr schön sein, wenn die Zeremonie möglichst zeitnah an eurem Hochzeitstag liegt.
Wenn ihr viele Gäste einplant, diese anreisen und evtl. auch übernachten müssen, schaut euch auch die Ferientermine und Brückentage um dieses Datum an.

Wo … soll es stattfinden – Ort
Was ist eure Wunschlocation? Wo würdet ihr gerne nochmals „Ja“ sagen und wo würdet ihr gerne feiern? Denkt mal nach, mit welchem Ort ihr etwas Gemeinsames oder etwas Schönes verbindet oder wo ihr euch besonders wohlfühlt.

Wie … soll es stattfinden – Rahmen
Soll es eine große Feier werden oder feiert ihr im kleinen Rahmen? Mögt ihr es lieber traditionell, ähnlich einer Hochzeit oder ganz chillig z.B. mit einem Picknick am Strand nach der Trauzeremonie? Soll ein Nachmittag, ein Tag oder gar ein ganzes Wochenende gestaltet werden? Welche Farben, Materialien oder Blumen liebt ihr?

Wer … soll dabei sein?
Legt die Gästezahl fest und schreibt eine Gästeliste. Vielleicht möchtet ihr ja an euren großen Tag gerne für euch sein und wollt ihn lieber zu zweit verbringen. Dann legt auch dieses fest.

Wieviel … soll es kosten?
Legt grob ein Budget fest. Wieviel Geld steht euch zur Verfügung oder wieviel möchtet ihr gerne dafür ausgeben? Am besten ihr konkretisiert einen Betrag und schlagt noch 10 % Puffer für Unvorhersehbares obendrauf. Aber schaut auch, dass ihr das Geld gerne dafür ausgebt und dabei nicht arm werdet (Wohlfühlbetrag). Vieles kann man durchaus auch selbst machen oder ausleihen.

Mein Tipp: Erstellt doch gemeinsam ein Moodboard mit euren liebsten Ideen. Das macht unglaublich viel Spaß. Sammelt Inspirationen zu Locations, Deko, Farben, Materialien, Fotos, etc.. Schneidet alles aus was euch gefällt und klebt es auf eine große Pappe. Das könnt ihr natürlich auch online und am PC machen (Pinterest), ganz wie ihr mögt.

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Bei uns ging es dann so weiter:
Um uns an unserem großen Tag so richtig entspannen zu können und uns um wirklich nichts kümmern zu müssen (auch für den Fall, dass etwas schiefgehen sollte) haben wir uns eine Wedding Planerin auf Sylt gesucht. Denn auch wenn wir uns nach all‘ den Urlauben auf Sylt dort ziemlich gut auskennen, sind wir ja doch immer im Urlaubsmodus dort gewesen und kennen weder Dienstleister, noch wären wir für die ganze Organisation im Vorfeld vor Ort. Professionelle Hilfe musste also her und außerdem brauchten wir natürlich für das Eheversprechen noch eine freie Traurednerin.
Wir haben uns im Internet umgeschaut und dann nach Sympathie entschieden. Perfekt für uns war, dass unsere Wedding Planerin gleichzeitig auch Traurednerin ist und ihr Mann genau der Fotograf, dessen Fotos wir großartig fanden. Das war ein Super-Package komplett aus einer Hand und hat sich als absolut perfekt erwiesen. Wir haben uns also für Rebecca von „Ja ich will! Heiraten auf Sylt“ und Sebastian von „Mr & Mrs Photography“ entschieden. Alle Dienstleister habe ich euch am Ende des Artikels verlinkt bzw. aufgeführt.
Den von euch gewählten Termin müsst ihr nun mit der/dem Trauredner abstimmen, bevor es weitergehen kann. Wenn ihr eine(n) Wedding Planer einsetzt, dann natürlich mit dieser Person.

Danach solltet ihr „Save the Date“-Karten an eure Gäste versenden, damit diese den Termin einplanen. Auf der Karte müsst ihr noch keine großen Details angeben. Nur die Angaben „wann“ und „wo“ sind wichtig. In Sachen Gestaltung bin ich persönlich ziemlich perfektionistisch und habe mich anhand der „Wo“- und „Wie“-Fragen schon an unserem Motto orientiert und dieses bereits mit in die Gestaltung einfließen lassen. Ich bin ein ganz großer Fan von einem „Roten Faden“, der sich durch eine Veranstaltung zieht. Das heißt, Farben, Materialien, Papeterie, Deko, Blumen passen farblich bzw. optisch zusammen und sind stimmig zum Gesamtkonzept. Selbst wenn ihr das auch gut findet, müsst ihr das für eure „Save The Date“-Karte aber noch nicht so final planen, nur so ungefähr halt – Dann integriert sich die Karte später fast von ganz allein in das Konzept aller anderen Dingen eurer Feierlichkeit.

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Dann habe ich mir einen Hochzeitsplaner gekauft. Ich kann euch z.B. den von „Jo & Judy*“ empfehlen. Dort tragt ihr alles ganz genau ein was ihr plant, organisiert bzw. in Auftrag gegeben habt. In so einem Planungsbüchlein findet ihr Rubriken zum Eintragen, wie z.B. To-Do-Listen, Termine, Angebote, Location, Verpflegung, Papeterie, Kostenaufstellung usw. Damit denkt ihr gewiss an alles und habt immer alles komprimiert auf einen Blick zur Hand.

Jetzt ist es an der Zeit die Location für das Festessen und den Fotografen für eure Feier zu organisieren. Das sind die wichtigsten Dienstleister, die bereits immer weit im Voraus ausgebucht sind. Wenn alles nach euren Wünschen sein soll, müsst ihr diese zeitig, meist auch bis zu einem Jahr im Voraus, buchen.
Habt ihr, wie wir eine Wedding Planerin, wird sie das alles für euch organisieren und ihr müsst ihr nur eure Wünsche mitteilen. Ihr bekommt dann Vorschläge und könnt frei entscheiden.
Natürlich geht die ganze Planerei und Orgarnisiererei noch weiter. Ich verzichte jetzt aber auf langweilige Listen und erzähle euch nun einfach von unserem „Tag am Meer“:

 

Summer, sun & love . . . Unser Tag am Meer
Wie sollte sich dieser Tag für uns anfühlen? Für uns war klar, dass alles möglichst locker und lässig mit einem gewissen Boho-Flair und einem Touch Vintage sein soll. Gut zum Strand und dem Meer passen, aber auf keinen Fall klassisch maritim sein sollte. Wir wollten es romantisch und die Insel sollte für uns und unsere Gäste auch eine Rolle dabei spielen, denn nicht umsonst sind wir auf diesem wundervollen Fleckchen Erde. Unsere Zeremonie wollten wir unbedingt am Strand stattfinden lassen – Barfuß im Sand, für unsere Gäste ohne „Schlips und Kragen“ und für alle ganz entspannt. Für abends sollte es keine klassische Hochzeitsfeier sein. Unser Wunsch war es mit unseren Gästen ein tolles Menü zu genießen und das in einer Sylter Location mit Tradition und maritimen Flair. Dafür sollte der Rahmen im Gegensatz zur Zeremonie am Strand durchaus festlich und elegant gestaltet sein. Rebecca, unsere großartige Wedding Planerin hatte da die allerbesten Ideen und Vorschläge für uns, die wir dann mit weiteren Ideen von uns zusammengepackt haben. Dann hat sie alles für uns gebucht und organisiert. Herausgekommen ist dann ein wunderschönes Wochenende, dass wir mit all unseren Herzensmenschen, family & friends gemeinsam so richtig genossen haben.
So sah das dann unser perfekter Tag aus:
Am Freitag reisten über den Tag verteilt alle Gäste an und bezogen ihre Hotelzimmer bzw. Ferienwohnungen. Abends hatten wir mit allen noch ein gemeinsames und sehr gemütliches Pizza-Essen. Der Samstag sollte mit einer Inselrundfahrt im Oldtimer-Bus für uns alle starten. Nachmittags dann kam das Highlight: Die Zeremonie am Strand von Kampen mit der „Wiederholung des Eheversprechens“. Danach ging es dann für uns beide zum Fotoshooting. Unsere Gäste sollten derweil am Strand chillen und Sand und Meer genießen. Am Abend feierten wir dann mit einem Sektempfang und großem Festessen im „Fährhaus Munkmarsch*“.

Sonntags wollten wir gerne alle Gäste nochmals beisammen haben und trafen uns am Vormittag in der „Sansibar*“ zum Brunch. Danach ging es von dort aus direkt zum Strand runter. Spazieren gehen, baden, chillen, … wir hatten das volle Entspannungsprogramm für uns und unsere Gäste und einen wundervollen Nachmittag am Strand. Am Abend reisten dann so nach und nach unsere Gäste ab.
Es war uns ganz besonders wichtig die Zeit mit unseren Gästen ganz bewusst zu genießen. Denn gemeinsame Zeit ist etwas sehr Wertvolles. Diese Momente sind so wichtig und kommen nie wieder. Aus diesem Grund wollten wir auch keinerlei Geschenke von unseren Gästen. Unser Geschenk war, dass all diese Herzensmenschen unseren großen Tag mit uns gemeinsam verbringen und uns diese gemeinsame Zeit schenken.

 

Das gestalterische Gesamtkonzept . . .  Something Blue Boho . . . So geht der Look:

Maritim – aber nicht klassisch, sondern im modernen Boho-Stil. Dabei im Zentrum die Farbe „Dusty-Blue“, rustikales Treibholz, Boho-Federn und Miesmuscheln.

 

Papeterie – DIY
Im Zentrum die Farbe „Dusty-Blue“, ein Rauch- bzw. Graublau. So habe ich für die Einladungskarten einen Hintergrundverlauf in genau diesem Blauton aquarelliert und dann digitalisiert. Aquarell habe ich gewählt um das Thema Wasser + Meer aufzugreifen.

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Dann habe ich mir über das Internet eine Sammlung von passenden Symbolen gekauft und heruntergeladen (z.B. über Pinterest). Das waren florale Elemente, Federn, Pfeile und Geweih-Motive. Mit diesen Elementen gestaltete ich dann die gesamte Papeterie. Für die Einladungen habe ich quadratische Pocketfold Karten mit verschiedenen Einlegern gewählt. Das ist sehr praktisch, wenn man besonders viel Text unterbringen möchte. Die Blanko- Karten und Umschläge habe ich online bestellt und dann über meinen Tintenstrahl-Drucker daheim mit meiner Gestaltung bedruckt. Speziell die Menükarten wurden auf strukturiertem Aquarellpapier bedruckt.

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Für die Menükarten wählt ihr das Format DIN-Lang. Dann passen drei Exemplare perfekt auf ein DIN A4 Blatt. Jede Einladungskarte wurde mit einer feinen Jutekordel, rundem Anhänger und einer Feder verschlossen. Die Adressaufkleber für die Briefumschläge habe ich mit meiner Gestaltung auf Ordner-Etiketten von „Avery/Zweckform*“ (für schmale Ordnerrücken) ausgedruckt. Auf der Website von „Avery/Zweckform*“ könnt ihr euch dafür den kostenlosen Etikettendesigner Avery „Print & Design“ herunterladen, mit dem ihr die Etiketten beschriften und gestalten könnt. Danach einfach nur noch die Etiketten-Bögen in euren Drucker einlegen und ausdrucken. Eure Gestaltung bleibt in diesem Tool auch komplett gespeichert (über euren Login), daher könnt ihr euer Etikettendesign immer wieder aufrufen und diese für eure Danksagungskarten dann ebenso verwenden und ggf. auch noch um weitere Adressaten erweitern.

Mein Tipp: Ich platziere die Adresse jeweils links auf dem Aufkleber und unseren Absender rechts. Dann habe ich den Aufkleber einfach mittig um die rechte Kante im unteren Drittel des Umschlages geklebt und … voila, ihr habt dann auf der Vorderseite eures Briefumschlages die Adresse und auf der Rückseite euren Absender.

 

Gastgeschenk und Platzkarten – DIY
Ganz viele Dekoelemente kann man ganz einfach selbst machen. Ihr müsst nur mal aufmerksam um euch herumschauen, was die Natur so bietet. Die Idee Treibholz und Miesmuscheln zu benutzen, kam mir bei einem Strandspaziergang.
Das Treibholz habe ich für kleine Gastgeschenke verwendet. Mit einer Jutekordel wurde jeweils ein Stück Treibholz und ein Mini-Korken-Fläschchen, in das ich jeweils Sylter Früchtetee gefüllt habe, zusammengebunden. Dazu habe ich noch runde Anhänger mit dem Text „Schön, dass du da bist“ gestaltet und auf die Rückseite dieser die Info für die Teezubereitung hinzugefügt. Die Anhänger könnt ihr prima in Mehrfachausführung auf einem DIN A4 Karton ausdrucken, dann mit einem passenden Kreis-Stanzer ausschneiden und mit einer Lochzange lochen.
Als Platzkarten habe ich die Miesmuscheln benutzt. Auf die so wunderschön blau-perlmutt schillernde Innenseite habe ich jeweils die Vornamen unserer Gäste mit einem feinen weißen Lackstift (z.B. edding*) gelettert. Zusammen mit den Minifläschen und dem Treibholz waren sie eine wirklich schöne farblich und thematisch passende Tischdeko an jedem Gedeck.

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Die Zeremonie am Strand und Plan B …
Unsere Zeremonie sollte ganz romantisch am Strand vor der wunderschönen Kulisse des Roten Kliffs in Kampen stattfinden. Für uns hatte Rebecca einen großen Halbkreis mit Strandkörben für all‘ unsere Gäste organisiert. Diese waren für den gesamten Tag angemietet und können dementsprechen auch noch im Anschluss zum ausgiebigen Chillen am Strand von uns genutzt werden. Vor der Strandkorbrunde steht dann ein mit Blumen dekorierter Bogen und darunter zwei Stühle für das (Hochzeits-) Paar. Dazu hatten wir noch einen großartigen Sänger gebucht, der mit seiner Gitarre, verschiedene Stücke ganz nach unseren Wünschen gesungen hat.
Und nun sage ich euch wie wichtig es ist, bei einer Outdoor-Feier einen Plan B zu haben. Natürlich ist die Natur die schönste Kulisse für einen solchen Moment. Aber wenn ihr eine Trauung im Freien plant, braucht ihr in jedem Fall eine Ausweichmöglichkeit, die ihr spontan nutzen könnt, denn das Wetter kann wechselhaft sein. … Uns ist genau das passiert … Wir waren ja schließlich am Meer und das Wetter ist hier nicht kalkulierbar. Wenn wir auch sonst die ganzen Tage traumhaft schönes und warmes Sommerwetter hatten, war genau für den Nachmittag unserer Zeremonie eine dicke Regenwetter-Front, die über die Insel ziehen sollte, angekündigt. Nach Empfehlung von Rebecca, die sich auf der Insel mit Wind und Wetterkapriolen wirklich gut auskennt, haben wir uns gemeinsam am Vormittag dafür entschieden, dass Risiko eines solchen heftigen Regens nicht einzugehen. Und ich sage euch, vormittags wollten weder wir noch unsere Gäste so richtig glauben, dass es Regen geben wird. Die Sonne schien aus allen Löchern und es war kaum ein Wölkchen zu sehen. Aber es war die beste Entscheidung überhaupt. Pünktlich um 15:00 Uhr, zu Beginn unserer Zeremonie, die nun nach Plan B im Fährhaus in der Bibliothek stattfand, fing es an zu regnen. Und es war so ein richtiger Regen, einer der Blasen auf dem Boden schlägt, nicht so ein bisschen Nieselkram. Wir waren alle heilfroh im Trockenen zu sitzen und das Naturschauspiel nur durch das Fenster zu sehen. Glücklicherweise hatte Rebecca an alles gedacht und diesen Plan B für uns gleich mit in der Location für die abendliche Feier gebucht. Gut, dass wir ihr vertraut haben und sie am Vormittag alles so spontan umorganisiert hat. Selbst die Blumendeko hat sie schnell und flexibel umgeplant und alles wurde rechtzeitig für unseren Moment vorbereitet und dekoriert.
Nun gut, wir hatten also keine Strand-Zeremonie. Aber es war für uns mindestens genauso schön und wirklich ein absoluter Traum.
Die Bibliothek im Fährhaus war genau passend für unsere Gästeschar. Sebastian, unser Fotograf, machte schon die ersten Fotos und wir lauschten verzaubert der wundervollen Rede von Rebecca. Mit Ihren Worten hatte sie so viele Momente für unser Herz parat und brachte uns sogar zum Lachen. Dann folgte unser absoluter Gänsehautmoment: Wir haben nochmals „JA ICH WILL“ zueinander gesagt und uns unsere Eheringe nochmals gegenseitig angesteckt. Was für ein wunderschöner Akt . . .

 

Ringscheibe – DIY
Jeden Ring habe ich auf eine kleine Baumscheibe, mit einer Schleife aus Seidenband in Dusty-Blue, gebunden. Dafür müsst ihr jeweils zwei Löcher zum Durchfädeln des Bandes in die Baumscheiben bohren. Mit einer dicken Stopfnadel fädelt ihr dann das Band hindurch und bindet die Ringe in eine dicke Schleife ein. Ich habe für jeden Ring eine Baumscheibe verwendet und wir haben sie uns dann zum Anstecken bei der Zeremonie jeweils von unseren Kindern überreichen lassen.

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Nach dem Ringtausch gab es noch ein dickes Bussi, fast wie bei einer richtigen Trauung. Es waren unvergessliche Momente und wir haben jede Sekunde bewusst aufgesaugt und genossen. Beide waren wir super entspannt und es sind so manche Tränen der Freude geflossen. Die Musik war für uns beide, wie auch für unsere Gäste, ein echtes Highlight der Zeremonie. Der Sänger sorgte mit unseren ganz persönlichen Songs für eine unglaublich schöne Stimmung.

 

Here comes the sun . . . The magic moment
Jetzt hatten wir echt richtig Glück und es folgte im wahrsten Sinne des Wortes ein Geschenk des Himmels. Der Regen hörte auf und wir konnten unser geplantes Fotoshooting tatsächlich am Strand von Kampen vor dem Roten Kliff machen. Es war so ganz besonders und fast ein magischer Moment, denn durch das Regenwetter war der Strand nun menschenleer und wir hatten ihn ganz für uns zwei. Die Natur, die Weite, der Strand und das Meer haben uns in diesem Moment der Zweisamkeit ein unglaubliches Gefühl von Freiheit und Verbundenheit gegeben. Dass da noch unser Fotograf Sebastian war und traumschöne Fotos von uns machte, hätten wir fast vergessen.

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Unsere Gäste genossen derweil im Fährhaus leckere Kaffeespezialitäten und kalte Drinks. Als wir zurückkamen, hatten auch sie eine schöne Zeit gehabt, mit netten Gesprächen und viel Spaß. Gemeinsam haben wir dann direkt den Sektempfang auf der Terrasse mit Blick in den kleinen Segelhafen genossen.

 

Beach Goodie-Bag – DIY
Da ja die Zeremonie eigentlich für den Strand geplant war, habe ich dafür ein paar Sachen für unsere Gäste vorbereitet. So hatte ich für jeden Strandkorb eine „Beach-Goodie-Bag“ gefüllt. Darin waren für jeden unserer Herzensmenschen in einer Papiertüte

-Ein kleines, blaues Handtuch für Sandfüße (gerollt, mit einer Jutekordel gebunden und einem Anhänger in meiner Gestaltung)
-Eine Flasche Mineralwasser (mit gestalteter Banderole)
-Zwei Papiertaschentücher für Anflüge akuter Romantik (mit einer gestalteten Banderole)
-Einen Zeitplan des weiteren Tages (was passiert wann und wo – mit Adressen und Wegbeschreibung, im Format DIN-Lang, ausgedruckt auf weißem Karton)

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Die Banderolen könnt ihr auf einem DIN A4-Blatt in einem Grafikprogramm gestalten und dann einfach auf eurem Drucker ausdrucken. Es passen immer mehrere auf ein Blatt. Dann einfach ausschneiden, um die Flasche, bzw. die Taschentücher wickeln und mit einem Streifen Tesafilm auf der Rückseite fixieren.

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Zum Anstoßen nach der Zeremonie gab es für jeden Gast ein Piccolo-Fläschen mit Prosecco. Dafür habe ich drei Versionen Flaschenanhänger gestaltet und diese auf etwas festerem Karton (mind. 200 g/qm) ausgedruckt und ausgeschnitten. Oben müsst ihr dann noch mit einem Kreis-Stanzer die Öffnung für den Flaschenhals ausstanzen und den Karton kurz darunter einmal waagerecht nach hinten knicken. Dann könnt ihr die Anhänger ganz einfach an die Prosecco-Flasche hängen. Klebt dann noch für jeden Gast einen Strohhalm an die Flasche.

 

Die Blumendeko
Die Floristik bestand aus meinen Lieblingsblumen und dem Farbthema „Dusty-Blue“. Schnell stand also fest, es müssen weiße Pfingstrosen, grünblaue Hortensien mit ganz viel Eukalyptus sein. Dazu hat die Floristin dann noch zusätzlich blaue Disteln kombiniert. Das sah wirklich wunderschön aus. Mein Brautstrauß sollte so richtig groß und breit sein und für mich als absoluter Blumenlover im Mittelpunkt stehen.

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Dazu wollte ich gerne für mich noch einen zarten Blumenhaarkranz und für unsere damaligen Trauzeuginnen jeweils Blumenarmbänder als liebevolles Dankeschön. Ein kleiner Stecker für den Herzmann durfte natürlich auch nicht fehlen.

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Dem Blumengeschäft auf Sylt „Blumen Hansen*“ habe ich ein Moodboard und ein Briefing für die Floristin erstellt. So wussten sie ganz genau wie wir uns die Blumendeko vorstellen. Zusätzlich habe ich dafür noch zarte Seidenbänder (z.B. über www.seidenband.com*) in zwei Breiten und zwei verschiedenen Dusty-Blue-Farbtönen besorgt. Die Bänder sollten in meinen Strauß und auch in die Stranddeko mit eingebunden werden und munter im Wind flattern. Bei unserem Plan B war nun die Bibliothek im Fährhaus geschmückt und es hingen an jeder Stuhlreihe sowie an unseren beiden Stühlen kleine Blumensträußchen. Ein richtig großer Blumenstrauß war der Hingucker schlichtweg und schmückte den Tisch von Rebecca vor uns. Das sah einfach zauberhaft aus.
Beim abendlichen Festessen sorgten im Festsaal kleine Blumensträußchen in Vasen, Treibholz, Muscheln, und Federn für einen edlen Boho-Look im maritimen Style auf den Tischen. Zu der Einrichtung des Raumes, mit den rustikalen Holzdielen, friesischen Butzenfenstern und dem in ganz zart weiß-blau gemusterten Möbeln war es eine traumschöne Deko, die uns das Blumengeschäft gezaubert hat. Sie war genau nach unseren Wünschen und passte einfach so wunderschön zum Raum.

 

Love-Letters, Schilder, Bilder & Co. – DIY
Als Letterlover habe ich es mir nicht nehmen lassen, einen Wegweiser zu bauen und zu belettern. Er sollte am Weg zum Strand stehen und die Gäste zur Zeremonie leiten. Der Wegweiser war geschmückt mit zwei sibernen Folienballonherzen. Als Plan B zum Einsatz kam, stand der Wegweiser dann in der Hotellobby des „Fährhaus Munkmarsch“ und zeigte unseren Gästen den Weg zur Bibliothek.

Was ihr für den Wegweiser braucht:
1 Dachlatte
8 Holz-Schrauben
4 Kiefernholzbretter 10 cm Breite, in unterschiedlichen Längen, z.B. 50, 40, 45, 50 cm
Wasserfesten Holzlack oder eine Lasur, Farbe nach Wahl (ich habe eine graue Lasur benutzt)
Wasserfester weißer Lackmalstift, möglichst in zwei verschiedenen Breiten (z.B. von Edding*)

Wie es geht:
1. Alle Bretter in Größe und Form zurecht sägen, die Dachlatte ggf. kürzen und danach alles mit dem Holzlack/Holzlasur streichen
2. Die Schriftzüge auf DIN A3 Papier vorzeichnen oder am PC schreiben und in der gewünschten Größe ausdrucken
3. Die Schriftzüge auf das jeweilige Brett legen und mit einem Bleistift die Konturen nachfahren. Dabei müsst ihr fest aufdrücken, dann drückt die Kontur sich auf das Holz durch
3. Nun malt ihr mit den wasserfesten weißen Lackmalstiften die Konturen nach und füllt die Formen hinterher flächig aus.
4. Alles gut trocknen lassen und dann die einzelnen Bretter in gewünschter Reihenfolge mit jeweils 2 Schrauben pro Brett von hinten an die Dachlatte schrauben

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Wie ihr seht, steht der Wegweiser nun auf unserer Terrasse daheim, direkt hinter dem Korb mit dem Sylter Dünengras und sieht dort richtig dekorativ aus.

 

Willkommensschild und kleine Liebesbotschaften – DIY
Außerdem habe ich noch für den Eingang des Festsaales ein großes Willkommensschild gelettert und farbig illustriert. Für den Raum selbst gab es dann noch weitere kleine Bilder die ich mit zauberhaften Sprüchen gelettert und illustriert habe. Diese wurden dann gerahmt und im Festsaal verteilt. Dafür habe ich auch unsere zentrale Farbe Dusty Blue und Motive aus der Gestaltung der Papeterie genutzt. Gezeichnet und gemalt habe ich auf Aquarellpapier in DIN A3 und DIN A2. Der blaue Schriftzug ist mit einem „ECOLINE Brushpen*“ gelettert, die schwarzen mit einem Tombow „ABT Brushpen*“. Die feinen Schriften habe ich mit einem wasserfesten Fineliner, dem Faber-Castell „PITT artist pen*“ geschrieben und dann mit Aquarellfarben und einem Pinsel coloriert.

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Wie es geht:
1. Alle Schriften und Motive auf einem blanko Kopierpapier in Bildgröße vorzeichnen oder am PC vorgestalten.
2. Danach das jeweilige komplette Bild auf einen Lichtkasten legen (es geht auch am Fenster, bei Tageslicht) und mit den jeweiligen Stiften auf das Aquarellpapier übertragen. Wenn ihr mit dem Lettering noch nicht so sicher seid, könnt ihr die Schriftzüge mit einem Bleistift vorzeichnen und dann erst mit dem Bruspen, bzw. Fineliner nachlettern. Vergesst dann aber nicht, die Beistiftlinien nach dem Trocknen weg zu radieren.
3. Die Motive im Anschluss farbig aquarellieren.

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Und danach könnt ihr euch noch schicke Rahmen dafür aussuchen. Ich habe welche mit Passepartout genommen, weil ich das besonders edel fand. Am Besten ihr nehmt Rahmen, die ihr auch hinterher noch bei euch daheim weiternutzen könnt. So landet dann ja vielleicht auch das ein oder andere Bild davon an eurer Wand. Das ist eine schöne Erinnerung.

 

Das Styling und was zieh ich bloß an?
Uhiiii, das war eine ganz, ganz spannende Frage und es hat sehr lange gedauert bis ich mich entschieden habe. Beim Herzmann war das viel unkomplizierter … Männer halt. Natürlich hatte ich wie eigentlich immer schon ganz genaue Vorstellungen davon, aber war dann nicht richtig zufrieden damit. Schließlich war das große Thema ja wohlfühlen, locker und lässig, Boho-/Vintage-Mix … und genau so sollte es auch sein. Ein Brautkleid wollte ich eigentlich gar nicht. Ich hatte an ein langes schlichtes Spitzen-Sommerkleid im Boho-Look mit einer Häkelstola im Sinn. Dazu ein paar edle Zehensandalen und für das Fest am Abend ein paar schlichte Slingpumps. Alles wollte ich nach unserer Silberhochzeit auch im normalen Leben anziehen können. Das Kleid musste nicht weiß sein, nude oder zartrosa wäre auch möglich. Soweit gedacht, aber nicht gesehen. Als ich in so einem Kleid in der Umkleide stand, traute ich mich fast nicht raus. Ich sah darin aus wie eine Oma im Spitzendeckchen. Dazu noch eine Häkelstola … es war undenkbar. Vielleicht lag es daran, dass diesen Hippie-Look, den ich so schön fand, hauptsächlich junge und große Frauen mit langen Wallehaaren tragen. Und dann ging es los … wie das bei uns Frauen so oft ist, es gab so gar nichts was mir noch gefallen sollte, nichts entsprach mehr meinen Vorstellungen. Der Herzmann war längst fertig. Er hatte sich einen dunkelblauen Anzug ausgesucht, der zu unserem Dusty Blue-Farbthema passte, dazu cognac-farbene Schuhe mit passendem Gürtel. Hosenträger und Fliege sollten bei unserer Strandzeremonie sein Sakko ersetzen. Abends dann bei Festessen wollte er die Hosenträger gegen das Sakko und der Gürtel tauschen. Damit war sein Look schon perfekt. So einfach geht das … und ich kam einfach nicht in den Kram …
Dann waren wir durch Zufall auf der Hochzeitsmesse in Hannover, um uns noch ein paar Inspos für alles Mögliche zu holen. Wir machten uns einen Spaß daraus bei einem Brautmodengeschäft, mal alle Kleider von der Stange zu holen, die nur dem Herzmann gefielen. Und dann, das zweite Kleid direkt, ihr ahnt es schon, wow … angezogen, wohlgefühlt, Bingo, ich wusste sofort das isses! Naja und so ist es dann doch ein Brautkleid geworden.

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Die wunderschöne Brautstola habe ich mir anfertigen lassen. In extrabreit, so richtig zum einkuscheln und völlig kratzfrei. Ich habe über das Internet Katja von „Leomaxi*“ gefunden. Sie häkelt leidenschaftlich gerne in ihrer Freizeit für Kinder und Erwachsene und verkauft diese Sachen dann über ihren Etsy-Store im Internet.

 

Danksagungskarten
Ihr seht, mit ganz einfachen Mitteln kann man wirklich eine tolle Dekoration zaubern. Die vielen DIY habe ich mit ganz viel Liebe und Vorfreude auf unser großes Fest hergestellt und hatte auch noch wahnsinnig viel Spaß daran. Bei den Danksagungskarten war es dann aber mal genug der ganzen Kreativität. Ich finde, ein jeder kann es sich durchaus auch mal einfach machen lassen und nicht jeder ist auch kreativ begabt oder hat gar Spaß und Zeit zum Selbermachen. Wirklich schöne Papeterie findet ihr bereits bei vielen Anbietern im Internet (z.B. www.cottonbird.de*). Gegen eine Online-Bestellung bzw. Gestaltung spricht rein gar nichts.

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Und so habe ich dann aus Zeitgründen nach unserer Rückkehr von Sylt unsere Danksagungen online anfertigen lassen. Das Design gefiel uns beiden sehr, es passte zu der gesamten anderen Papeterie und es mussten nur noch die Farben und die Texte angepasst werden. Zudem war in die Karte ein magnetisches Polaroid mit unserem Foto eingearbeitet, was wir echt eine coole Idee fanden. Zwei Wochen später war bereits alles fertig gedruckt. Voila, so geht das natürlich auch.

 

And „last but not least“ . . .
Seid entspannt, wenn auch mal etwas schiefgeht und macht einfach das Beste daraus. Egal ob Hochzeit oder Silberhochzeit, es geht immer um euch beide als Paar und euren ganz besonderen Tag. Habt das immer im Blick.
Unsere geplante Inselrundfahrt mit dem Oldtimer-Bus konnten wir z.B. nicht machen. Eine Woche vor unserer Silberhochzeit ist das gute Stück kaputt gegangen und musste in die Werkstatt. Ersatzteile sind bei einem so alten Bus von 1952 nicht so schnell zu bekommen. Tja, aber was soll’s, wir haben unseren Gästen die verplante Zeit für sich selbst und ihre persönliche Inselerkundungen frei gegeben. Alle waren glücklich, jeder tat worauf er Lust hatte und wir konnten ganz entspannt ausschlafen, frühstücken und dann unser „Getting-Ready“ umso mehr genießen. Ihr seht, sowas passiert und ist überhaupt nicht schlimm. Wichtig ist: Habt eine „Party“ und macht keine „Perfect Performance“ daraus. Erlebt euren großen Tag. Nutzt die Zeit für Zweisamkeit!

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Dienstleister*:
Weding Planerin / Traurednerin: „Ja ich will! Heiraten auf Sylt“, Rebecca Reckert: https://www.jaichwill-sylt.de/
Fotograf: „Mr. & Mrs Photography“, Sebastian Diedenhofen: https://www.mrandmrsphotography.de/
Floristik/Blumendeko: Blumen Hansen Sylt: https://www.facebook.com/Blumen-Hansen-Sylt-Dekorationen-Sylt-581178535233367/ und https://www.instagram.com/blumenhansen_sylt/?hl=de
Location: Fährhaus Munkmarsch, Sylt: https://faehrhaus-sylt.de/DE/
Häkelstola: Leomaxi, Katja Gradt: https://www.etsy.com/de/shop/Leomaxi

 

So ihr lieben das war ein verdammt langer Text. Wer von euch tatsächlich bis zum Ende gelesen hat – Hut ab. Aber auch, wenn ich euch in kleinen Auszügen Inspirationen und Ideen für eure Hochzeit bzw. Silberhochzeit geben konnte oder ihr euch einfach nur gut unterhalten habt, hat es sich gelohnt diesen megalangen Beitrag online zustellen.

Bis bald
Eure Regina

 

*Werbung unbezahlt und ohne Auftrag. Private Tipps aus Überzeugung und mit viel Liebe.

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